Französisch-Deutsche Partnerschaft

von Remseck nach Meslay und wieder zurück – leider!

Freitag, 2.Oktober, 6 Uhr. Noch nicht ganz wach, aber voller Vorfreude, mit frischen Brezeln versorgt, trafen wir uns vor der Gemeindehalle. Wir schliefen, aßen und tranken bis wir schließlich einen Zwischenstopp in Reims einlegten. Dort gab es für uns eine Führung durch die 12 Meter unter der Erde gelegenen Kellergewölbe der Firma Taittinger. Dort konnte jeder von uns noch ein Gläschen feinsten Taittinger Champagner kosten.

Zügig ging es weiter nach Chartres. In kleinen Gruppen besichtigten wir die Stadt und die berühmte Kathedrale. Im Novotel, unserem chicen Hotel, ließen wir den Abend ausklingen. Am nächsten Tag konnten wir uns am reichlich gedeckten Frühstücksbuffet bedienen, um frisch gestärkt die Weiterfahrt anzugehen. Über Le Mans fuhren wir nach Meslay. Dort erwarteten uns unsere Gastfamilien.

Beim Mittagessen konnten wir die Familien kennenlernen und bei der anschließenden gemeinsamen Probe wurden sprachliche Hindernisse überwunden ( „Tout de suite = mär schnällör“). Um 18 Uhr deutsche Zeit, also so gegen 19 Uhr französische Zeit, trafen wir uns am „Hôtel de Ville“ zum Festakt. Beim anschließenden Jumelage-Fest spielten die Französisch-Deutschen Musiker fünf abwechslungsreiche Stücke, die am Mittag gemeinsam einstudiert wurden. Wir wurden mit einem Vier-Gänge-Menü verwöhnt und konnten die zu uns genommenen Kalorien dank einer flotten Tanzband direkt wieder abtanzen. Dabei wurden die jungen Leute von den sportlichen Rentnern animiert und einer hat dem anderen neue Tanzschritte beigebracht. Freundschaften wurden gepflegt und der Jumelage-Abend machte seinem Namen alle Ehre.

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